Jahreshauptversammlung - Viele Projekte durchgeführt - Förderanträge sind rückläufig
Insgesamt 8900 Euro hat der Verein ProPräventiv im Landkreis Altötting im zurückliegenden Vereinsjahr im Landkreis für soziale Projekte zum Schutz und zum Wohl von Kindern und Jugendlichen ausgegeben. Dies berichtete die Vorsitzende Waltraud Himpsl-Philibert in der Jahreshauptversammlung im Dekanatshaus in Altötting. Sie zeigte sich etwas verwundert darüber, dass im vergangenen Jahr nicht viele Förderanträge beim Verein eingegangen seien, obwohl die freiwillige Jugendhilfe zurückgefahren worden sei.
Veranstaltet bzw. gefördert wurden dem Bericht zufolge ein Vortrag über Autismus, das Projekt „Pfoten weg“ des Garchinger Aktionskreises Prävention gegen sexuellen Missbrauch, das Projekt „Toleranzräume“ des Jugendbüros Burghausen, der Präventionsworkshop „Drogen“ der Max-Fellermeier-Schule Neuötting, das Projekt „Nicht mit mir!“ an der Pestalozzischule Neuötting, das Zeltlager des Jugend-BRK für Kinder und Jugendliche mit Handicap, ein Schwimmkurs der Grundschule Burgkirchen, das Zirkuscamp in Burghausen, das Projekt „Awarenessvibes“ der Beratungsstelle bei sexueller Gewalt Burghausen und das Projekt „Soziales Lernen durch Theater“ der Theater-AG der Johannes-Hess-Schule in Burghausen.
Der Wunsch der Vorsitzenden war, es mögen noch mehr Gemeinden im Landkreis dem Verein beitreten. Derzeit gehören folgende Kommunen dem Verein an: Altötting, Burghausen, Garching, Haiming, Kastl, Mehring, Neuötting, Teising und Unterneukirchen.
Die Einnahmen generiere der Verein aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und gerichtlich verhängten Bußgeldern. Letztere seien jedoch deutlich weniger geworden.
Dr. Robert Müller bilanzierte in seinem Kassenbericht für das vergangene Jahr einen Anfangsbestand von 16337 Euro und einen Endbestand von14018 Euro. Die Einnahmen betrugen 8050 Euro, davon 2900 Euro Bußgelder und 5000 Euro Spenden aus der Industrie. Die Mitgliedsbeiträge waren nicht enthalten, da sie erst im neuen Jahr verbucht werden konnten.
In Abwesenheit von Revisor Fritz Stinglwagner wurde dessen Bericht verlesen, der eine geordnete Buchführung bestätigte, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.
Zum Schluss wurde angeregt, Veranstaltungen zu den Themen „Rauchen“ und „Essstörungen“ anzubieten.